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Hinweise zum Jahresende
 
Es gibt viele Gründe, Einkommen von jetzt in die Zukunft zu verlagern (Progressionsunterschiede, Verringerung eines Betriebsprüfungsrisikos, Einhaltung von Einkommensgrenzen wie z. B. für das neue Baukindergeld oder beitragsfreie Mitversicherung von Kindern. Allerdings ist eine Einkommensverlagerung in spätere Jahre nicht immer günstig, etwa wenn das Einkommen als Bemessungsgrundlage für Elterngeld dienen soll.
 
Wer jetzt noch etwas für 2018 gestalten möchte und das nicht erst im Abschluss über  Sonderabschreibung und Investitionsabzugsbeträge tun will oder kann, sollte bei sog. EÜR- Einkünften über Vorauszahlungen von Mieten, Leasing- Sonderzahlungen, Zinsvorauszahlungen, Vorziehen von Reparaturen oder Wareneinkäufen nachdenken. Für Bilanzierende gäbe es die Möglichkeit  Aufträge nicht abzuschließen (unfertige Arbeiten werden meist niedriger bewertet).
 
Bei beabsichtigten Beteiligungen an so genannten Verlustzuweisungsgesellschaften muss § 2 b geprüft werden. Kommanditisten müssen auf genügend Verlustausgleichsvolumen achten.
 
Kapitalgesellschaften in Verlustphasen sollten über Senkung von Mieten, Zinsen oder Gehälter an  Gesellschafter nachdenken.
 
Ausnahmsweise kann es Sinn machen Spekulationsverluste zu realisieren.
 
Gestaltungen mit erwachsenen Kindern können geprüft werden (wie Lohneinkünfte oder Übertragung von Vermietungseinnahmen wenn die damit verbundenen Vorteile nicht durch Nachteile "aufgefressen“ werden, wie  Verlust des Kindergeldanspruchs, Sozialversicherungspflicht der Kinder.
 
Für Umwandlungen von Unternehmen ist der Jahreswechsel mit weniger Kosten verbunden.
 
Bei Unternehmen mit hohen Refinanzierungskosten spielen  Finanzierungsstrategien eine Rolle, z. B. zur Vermeidung von sog. Überentnahmen.
 
Auch Einzahlungen in sog. Rürup- Verträge oder Vorauszahlungen von privaten Krankenkassenbeiträgen können Sinn machen.
 
Freistellungsaufträge für Zinseinkünfte sollte man für das kommende Jahr überprüfen.
 
Die Steuerklassenwahl sollte vor allem bei drohender Arbeitslosigkeit oder Mutterschaft überdacht werden.
 
Wer Fahrtenbuch führen will, muss das für das ganze Jahr tun, pro PKW am 01.01. beginnen
 
Für Bauunternehmen und deren Auftraggeber: bitte immer auf die Gültigkeit von Freistellungsbescheinigungen von der Abzugssteuer achten.